Die Wahl der richtigen Katzenstreu - Klumpen im Test

Wer sein Zuhause mit Samtpfoten teilt, steht unweigerlich vor der Frage, welche Katzenstreu am Geeignetsten ist?

Ein paar grundlegende Kriterien sollte sie erfüllen:

  1. sie sollte möglichst gut klumpen, 
  2. sparsam zu entfernen sein,
  3. ergiebig und staubarm sein,
  4. leicht zu transportieren,
  5. nicht zu teuer sein
  6. ökologisch korrekt entsorgt werden

und
natürlich für die Katze angenehm sein.

Daher haben wir mal getestet, wie gut mineralische und Pflanzenfaser-Katzenstreu klumpt.
Für den Test haben wir uns zwei handelsübliche Streusorten ausgesucht. 

Die eine besteht aus fein vermahlenem Bentonit-Gestein.
Die andere ist ein Produkt aus Pflanzenfasern heimischer Nadelgehölze. 

Bei Bentonit handelt es sich um ein durch Verwitterung vulkanischer Asche entstandenes, saugfähiges Tonmineralgestein. Davon gibt es ganz verschiedene Arten, abhängig von  Entstehungsgeschichte und Abbaugebiet.

Beide getesteten Katzenstreuarten sind somit Naturmaterialien.

In dem kurzen Video, was wir zu unserem Test erstellt haben, sieht man, dass die mineralische Streu sehr schnell und fest zusammenklumpt. Dadurch kann man die Klumpen sehr schön und schnell entfernen.

Bei der Holzstreu dauert es länger, bis sich feste Klumpen formen, die man problemlos entfernen kann.
Was uns überraschte, war das enorme Quellvermögen der Pflanzenstreu. Man sieht sehr schön, wie die einzelnen Partikel die Flüssigkeit aufnehmen und aufquellen. Im Zeitraffer wird dies noch deutlicher. 


Unser Fazit:

Für welche Katzenstreu man sich letztlich entscheidet, ist zum einen eine Frage des persönlichen Geschmacks bzw. des Geschmackes der Katze.
Zum anderen sollte man aber ein paar weitere Punkte bedenken:

Die mineralische Streu bildet sehr feste Klümpchen. Hat man  noch recht junge Katzen zu Hause, kann es immer wieder mal vorkommen, dass diese Katzenstreu fressen oder beim Putzen aufnehmen. Oder, wenn man wie wir, einen Katzen-Kötel-liebenden Hund hat, der gerne mal aus dem Katzenklo nascht, ist diese Streu nicht geeignet.
Man stelle sich vor, was für feste unverdauliche Klumpen aus dieser Streu im Tiermagen entstehen und welche Folgen das haben kann! 

Daher sollte man unter diesen Umständen auf Einstreu pflanzlicher Herkunft zurück greifen.
Diese hat zudem den Vorteil, dass sie über die Biotonne bzw. die heimische Toilette entsorgt werden kann. Außerdem ist ihr Gewicht geringer, was man beim Anheben des Katzenstreubehältnisses schnell bemerkt.

Wir jedenfalls nehmen für die Gesundheit unserer Tiere gerne die etwas länger dauernde Klümpchenbildung in Kauf.

Wie halten Sie es mit der Einstreu in der  Katzentoilette? Schreiben Sie uns im Blog oder in Facebook einen Kommentar!

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